Pokalaus nach Pechsträhne

Manchmal hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu – das konnten die Penkuner Herren am vergangenen Samstag beim Landespokalspiel gegen den FSV Einheit 1949 Ueckermünde nur bestätigen. Äußerst unglücklich flogen die Rot-Weißen bereits in der 1. Runde raus.

 

Penkuner SV Rot-Weiß e.V. – FSV Einheit 1949 Ueckermünde 1:3 (0:2)

Lübzer Pils Cup 2016/17 | 1. Runde
 
Die Penkuner waren von Beginn an konzentriert. Im Gegensatz zum letzten Heimspiel wurden die Postionen eingehalten und auch die Zuordnungen stimmten. Bartczak, Straube, Wolf und Seeger zeigten vollen Einsatz und entschärften einen Angriff des Verbandsligisten nach dem anderen. Die Brenzligste entstand in der 15. Minute. Nach einem Penkuner Freistoß konterten die Gäste; die Latte verhinderte die Führung. Eine Viertelstunde später trafen die Gäste nur das Außennetz. In der 32. Minute klapperte es schließlich im rot-weißen Kasten. Seeger lenkte den Ball unglücklich gegen den Innenpfosten ins eigene Tor zum 1:0 für die Gäste ab. Fünf Minuten später hatte Penkuns Hopp den Ausgleich nach einem langen Ball von Bartczak auf dem Fuß; das Leder ging über den Kasten (38). Kurz vor der Halbzeit war es dann erneut Pechvogel Seeger, der den langen Einwurf in Richtung des eigenen Tores abfälschte. Torhüter Walter rettete mit einer Glanzparade, beim Nachschuss von Ueckermündes Eggert blieb er jedoch chancenlos (45.).
 
Auch nach Wiederanpfiff war die Partie ausgeglichen. Auf beiden Seiten gab es viele Ansätze, wenngleich auch wenig Abschlüsse. In der 63. Minute konnte der eingewechselte Ciesla den quergelegten Pass des Gegenspielers nicht klären. Penkuns heraus geeilter Torhüter Walter blieb machtlos gegen den Torschützen Bartel, der den Ball zum 3:0 einschob. Die Favoriten aus Ueckermünde legten von Beginn an eine grobe Spielweise an den Tag. Vor allem Penkuns Wolf wurde regelmäßig gelegt. Doch der Youngster ließ sich nicht unterkriegen. In der 67. Minute behauptete er sich stark vor dem gegnerischen Kasten, überlegte aber zu lange. Auch Ehrke scheiterte im Nachschuss, bevor Straube auf 3:1 verkürzte. Die Penkuner übernahmen das Spiel, von den Gästen gab es nur noch vereinzelte Kontermöglichkeiten und daraus resultierende Standards zu sehen. Auf der Gegenseite versuchten die Rot-Weißen den Ball über die Linie zu tragen, scheiterten aber immer wieder durch zu spätes Abschließen oder Fehlpässen. Die beste Möglichkeit hatte erneut Straube nach einer Doppelpass-Kombination, doch die Kugel streifte nur das Außennetz. So blieb es beim 3:1 für die Einheit aus Ueckermünde.
 
Der Penkuner SV schied mit dieser Niederlage ein wenig unglücklich aus dem Landespokal aus. Lange trauern wird in der Kleinstadt aber niemand. Der Fokus des Teams liegt auf der Saison. Bereits am nächsten Samstag (10.09.2016) wird wieder auf dem heimischen Rasen gespielt. Zu Gast am 4. Spieltag wird der SV HANSE Neubrandenburg sein. Anstoß ist um 14:00 Uhr.
 
Tore:  0:1 Max Seeger (32., ET), 0:2 Karsten Eggert (45.), 0:3 Normen Bartel (63.), 1:3 Michael Straube (66.)
 
Zuschauer: 85
 
Schiedsrichter/ Assistenten: Maik Rieck/ Hartmut Schäfer, Sebastian Kuhräuber
 
Penkuner SV Rot-Weiß e.V.: Philip Walter, Max Seeger, Marcin Jerzy Bartczak, Tomasz Adam Miksa, Tom Ehrke, Tom Hopp, Maciej Piotr Czyzewski, Michael Straube, Felix Wolf, Adam Tadeusz Kwasniewski (Tino Ciesla), Marco Stichel
 
FSV Einheit 1949 e.V. Ueckermünde: Tommy Deppner, Jakub Kacper Perske, Marcus Noack, Lieven Wollermann (Enrico Schotte), Karsten Eggert, Christopher Priem, Adam Celeban, Normen Bartel, Roman Zimmermann (Reno Edgar Seibt), Kay Reinke, Marcus Vinicius da Silva Freitas (Robert Augstein)
 

von Jenny Busse

 

 

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