Penkuner Herren belohnen sich in der Schlussphase doch noch

Trotz des schlechten Wetters pilgerte das rot-weiße Publikum am vergangenen Samstag auf den Penkuner Sportplatz. Zu Gast am 9. Spieltag war der derzeitige Tabellenführer, der FSV 1919 Malchin. Nach gefühlten 100 Großchancen gelang den Penkuner Herren in einer hitzigen Schlussphase doch noch der verdiente Ausgleich. 

 

Penkuner SV Rot-Weiß e.V. – FSV 1919 Malchin

Landesliga Ost | 9. Spieltag

 

Die Partie entpuppte sich als Schlammschlacht. Der seit Tagen anhaltenden Dauerregen verwandelte den Untergrund in eine schwammige Rutschpiste, auf dem die Gäste aus Malchin den besseren Halt fanden.  Bereits in der 6. Minute gingen sie in Führung. Bartczak wurde von seinem Gegenspieler überlaufen, der passte zentral in den Strafraum, wo sein Teamkollege Jähnke ungehindert den Ball im Tor zum 0:1 verwandeln konnte.  Das Spiel konzentrierte sich in der Anfangsphase im Mittelfeld. Die Penkuner waren jedoch von Beginn an das offensiv aktivere Team. Kwasniewski war gleich zweimal zu klein für eine hohe Hereingabe (11., 14.) und sein spektakulärer Fallrückzieher in der 20. Minute wurde von der Latte abgewehrt. Kurz darauf war es wieder Kwasniewski, der nach einem Seitenwechsel und guter Vorarbeit von Miksa den Gasttorhüter in Verlegenheit brachte (22.).  Während die Rot-Weißen sich quantitativ mehr Torchancen erarbeiteten, wusste der Tabellenführer seine wenigen effizient zu nutzen.  Wie auch in der 31. Minute: Nach einer guten Hereingabe brauchte Kulartz nur seinen Fuß hinhalten, um die Kugel zum 0:2 über die Linie zu lenken.  Kurz vor der Pause ließ Miksa seinen Gegenspieler ins Leere rutschen, sein Schuss aus der 2. Reihe wurde vom Malchiner Torhüter pariert. Straube gelang der Nachschuss aus der Ferne, der knapp über den Kasten strich(45.).
 

Die zweite Halbzeit brachte wenig Veränderung. Ob per Freistoß (56.), Ecke (57.) oder aus der Ferne (61.), das Runde wollte aus Penkuner Sicht einfach nicht ins Eckige. Die Gäste aus Malchin gerieten zunehmend unter Druck. Schließlich belohnte sich der heute immer goldrichtig stehende Kwasniewski. Nach Vorarbeit von Suwinski lauerte er erneut im Malchiner Strafraum und köpfte die Hereingabe schließlich zum 1:2 ins Netz (71.). Es folgte eine hitzige Schlussphase, in der die Nerven der circa 100 Penkuner Zuschauer enorm gespannt wurden. In der  78. Minute kämpfte sich der eingewechselte Stichel in Kombination mit Miksa und Czyzewski in den Malchiner Torraum, doch sämtliche Abschlussversuche wurden vom Torhüter und den Abwehrspielern auf der Linie pariert. Sieben Minuten später köpfte Bartczak nach einer Ecke das Leder nur knapp vorbei. Kurz darauf war es erneut Stichel, der sich auf der rechten Seite behauptete und die Flanke in den Strafraum schlug. Suwinski war im ersten Versuch zu überrascht, Czyzewski setzte die Kugel im Zweiten über das Tor (88.).  Erst in der 90. Minute fiel der verdiente Ausgleichstreffer. Nach schöner Vorarbeit von Miksa verwandelte Ehrke den Ball zum gerechten 2:2 Endstand.
 

Nach 10 Spieltagen behauptet sich das Team um Trainer Hopp weiter in der oberen Tabellenhälfte. Mit 21 Punkten und 27:16 Toren stehen die Penkuner mit einem Spiel mehr auf dem 3. Platz, der FSV 1919 Malchin rutschte auf den 2. Rang. Am kommenden Wochenende treten die Rot-Weißen nach drei Heimspielen in der Ferne an.  Am Samstag, den 29.10.2016 reist das Team vom Schlosssee zum SV Traktor Pentz. Das nächste und letzte Heimspiel vor der Winterpause findet am 05.11.2016 statt. Anstoß ist wie gewohnt um 14 Uhr.
 

Tore: 0:1 Jähnke (6.), 0:2 Kulartz (31.), 1:2 Kwasniewski (71.), 2:2 Ehrke (90.)
 
Zuschauer: 95
 
Schiedsrichter/ Assistenten: Roland Schwenn/ Steffen Kurtz, Oliver Hoppe
 
Penkuner SV Rot-Weiß e.V.: Christian Bara, Max Seeger (Felix Wolf), Marcin Jerzy Bartczak, Tomasz Adam Miksa, Tom Ehrke, Tom Hopp, Maciej Piotr Czyzewski, Pawel Suwinski, Michael Straube, Adam Tadeusz Kwasniewski (Andy Wagner), Stefan Nikolaus (Marco Stichel)
 
FSV 1919 Malchin: Ole Veikko Meyer, Felix Rümker, Marcus Köllmann, Hannes Kulartz, Toni Utes, Rene Müller, Christoph Bergmann, Matthias Netling, Hannes Jähnke (Patrick Gieseler), Nico Libnow, Felix Sugint (Joey Steinbach)

 

von Jenny Busse
  
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